Der Test: Samsung WW8TK6404QW/EG mit AddWash

Eine tolle Sache: Dank AddWash kann man auch während des Waschens noch Kleidung nachlegen. Unsere Leserinnen Sarah und Anke haben die Waschmaschine von Samsung getestet! 

Test von Sarah:

Ich konnte es kaum fassen, ich wurde tatsächlich ausgewählt, um die neue Samsung Waschmaschine WW8TK6404QW/EG mit AddWash Funktion zu testen. Meine Freude war grenzenlos, denn meine vorherige Maschine war mittlerweile mit ihren 13 Jahren eine alte Lady und ich war gespannt, was die heutigen Waschmaschinen zu bieten haben.

Doch mit solch einer innovativen Technik habe ich nicht gerechnet.

Da stand sie nun, noch nicht ganz ausgepackt und ich war so gespannt. Sofort fiel mir das bestechende Design auf. Einfach nur großartig, mir war sofort klar: Wenn sie genauso wäscht, wie sie aussieht, dann wird das kein Testbericht, sondern eine Lobeshymne. 

AddWash: kinderleichte Bedienung

Auch die AddWash-Tür musste erst einmal angeschaut werden. Ich war überrascht, dass die Tür-in-Tür sich tatsächlich mit einen Finger öffnen lässt.

Das Anschließen der Samsung WW8TK6404QW/EG mit AddWash Funktion ging ganz leicht. Das einzige Manko war das doch etwas sehr kurze Stromkabel, dies war für eine Altbauwohnung wie meine schwierig, aber nach einigem Hin und Her gab es dafür eine adäquate Lösung und ich konnte die Samsung Waschmaschine mit AddWash das erste Mal anschalten.

Im beigelegten Handbuch habe ich mich schnell über die ersten Schritte informiert. Gut, als Erstes sollte ich die Samsung Waschmaschine mit AddWash also kalibrieren. Das war wirklich kinderleicht und dauerte keine fünf Minuten. Durch das Kalibrieren erkennt die Waschmaschine, wie viel Wäsche in der Trommel ist, und stellt sich darauf ein. Das allein finde ich ja schon wahnsinnig toll, doch diese Maschine kann noch wesentlich mehr. 

Natürlich wollte ich sofort die AddWash Funktion testen. Somit habe ich bewusst ein Kleidungsstück „vergessen".

Es ist so simpel, die Bedienung so leicht, dass es in vier Schritten erklärt ist.

1. Waschmaschine stoppen, auf das „Klick" warten und die Druckvorrichtung der AddWash-Tür betätigen.

2. Die AddWash-Tür öffnen.

3. Das fehlende Wäschestück nachlegen.

4. Die AddWash-Tür wieder schließen und die Waschmaschine wieder starten.

Ich muss ja gestehen, dass ich von Anfang an von dieser Funktion echt begeistert war, aber auch dachte, dass man das wohl nicht so oft braucht. Nun ja, da habe ich mich sehr geirrt. Bei 8 von 10 Waschgängen habe ich die AddWash-Tür benutzt. Und die zwei Male, wo ich sie nicht nutzte, habe ich tatsächlich auch nur gespült und geschleudert. Mittlerweile könnte ich gar nicht mehr darauf verzichten. Es ist unglaublich praktisch und jedes Mal freue ich mich aufs neue, dass Samsung diese Erneuerung auf den Markt gebracht hat.

Wie leicht die Bedienung ist, könnt ihr im Video (rechts) sehen. Ich sage nur, es ist kinderleicht. Meine 5-jährige Tochter durfte das zeigen und ich habe es ihr genau einmal erklärt, nicht mal gezeigt, sondern wirklich nur mit Worten erklärt. 

Extra-Einsatz für Flüssigwaschmittel

Einige Programme habe ich nun schon getestet. Darunter „Dunkle Wäsche", das „Energie sparen", „Super Speed", „Outdoor", „Feinwäsche" und „Flecken intensiv". Was mir dabei besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass meine Wäsche sich seitdem wesentlich weicher anfühlt. Erst dachte ich, dass ich mir das einbilde, aber auch meine Familienmitglieder bestätigten mir das. Obwohl ich genau das gleiche Waschmittel und den gleichen Weichspüler benutze, ist die Wäsche merklich weicher. Aber nicht nur das, auch Verfärbungen gehören nun der Vergangenheit an. Ich bin eine leidenschaftliche Hobbynäherin und habe einen riskanten Versuch gestartet. Ich habe meine neuen Stoffe genommen und alle Farben zusammen gewaschen. Darunter waren weiße, rosa, grüne und blaue Stoffe. Was war ich nervös, aber ich wollte die Maschine ja auf Herz und Nieren testen. Es gab keine Verfärbungen. Selbst die weißen Stoffe erstrahlten weiterhin im reinen Weiß. Das hat mich wirklich beeindruckt.

 Extra-Einsatz für Flüssigwaschmittel

Was ich außerdem positiv finde, ist der Flüssigwaschmitteleinsatz. Ich persönlich mag es überhaupt nicht, wenn das Flüssigwaschmittel sofort in die Maschine fließt. Dieses Problem habe ich nun nicht mehr und kann endlich wieder mit Flüssigwaschmittel waschen. Durch den Einsatz bleibt das Flüssigwaschmittel in der Kammer, bis die Waschmaschine es braucht.

Auch das Display besticht durch sein Design. Alle Symbole werden dabei groß genug angezeigt. Besonders gut gefällt mir dabei, dass ich sogar sehen kann, wie oft gespült wird und mit wievielen Umdrehungen geschleudert wird. Die Bedienung der Samsung AddWash Waschmaschine ist denkbar einfach. Auch Menschen mit wenig Affinität zur Technik sollten mit diesem Modell keine Probleme haben.

Leise und sicher

Der Energieverbrauch bei der Samsung Waschmaschine AddWash ist unschlagbar. Aber nicht nur der Energieverbrauch kann sich sehen lassen. Ausgestattet mit einem Invertermotor läuft die Waschmaschine ganz und gar verschleißfrei, mit einer minimalen Lautstärke und minimalen Rumpeln beim Schleudern. Das habe ich mal in einem Test mit Hilfe eines Wasserglases veranschaulicht. 

Dank des modernen Wasserschutzsystems "Vollwasserschutz (Aquastopschlauch und Bodenwannensensor)" beugt das Modell Wasserschäden vor und ich muss keine Wasserschäden mehr befürchten.

Der absolute Hammer ist auch die SmartControl Funktion. Dazu muss man sich einfach nur die Smart Home App von Samsung auf sein Smartphone oder Tablet laden, dann werden automatisch drei Schritte durchgeführt, um beide Geräte miteinander zu verbinden, und schon kann es los gehen. Damit kann man die Waschmaschine von Zuhause, aber auch von unterwegs bequem starten und überwachen. Aber auch Probleme werden erkannt und angezeigt. Ich z.B. habe bei einem Waschgang vergessen, den Wasserhahn aufzudrehen und das wurde mir prompt durch die App mitgeteilt. 

Und auch die Kindersicherung möchte ich noch lobend erwähnen. Ich hatte mir erst Gedanken gemacht, dass meine Tochter vielleicht einfach an die Waschmaschine geht und dort durch die AddWash-Tür Dinge in die Waschmaschine wirft, die dort nicht hineingehören. Doch mit der Kindersicherung muss ich mir keine Gedanken machen und nicht ständig aufpassen. 

Test von Anke:

Hallo, hier nun mein Testbericht zur Samsung WW8TK6404WQ/EG!

Das Aufstellen und die Inbetriebnahme der Maschine war eigentlich ein Kinderspiel. Zusammen mit meinem Partner hatten wir die Maschine in wenigen Minuten betriebsbereit. Der allererste Test sollte aber erst einmal ein Kurzprogramm ohne Wäsche sein, um zu testen, ob wir alles richtig angeschlossen haben und die Maschine auch wirklich dicht ist… natürlich war sie es! 

Waschen per App

Bevor wir die erste „richtige" Wäsche laufen ließen, wollte mein Mann unbedingt die Maschine noch ins Heimnetzwerk einbinden. Schließlich liefert Samsung eine App mit, die es einem ermöglicht, die Maschine auch über das Smartphone oder über das Tablet zu steuern. Für mich eine Spielerei – für meinen Mann natürlich eine tolle Sache. Ich gebe zu, hiervor hatte ich Bedenken… Jetzt weiß ich es jedoch besser – es war sehr einfach, die App „Smart Home" von Samsung zu installieren. Nachdem man sich registriert und die Seriennummer der Maschine eingegeben hatte, konnte man über das WLAN auf die Maschine zugreifen – und das auch obwohl die Waschmaschine im Keller steht. Netter Nebeneffekt: mein Mann findet solche technischen Spielereien toll und macht daher jetzt freiwillig Wäsche – mal sehen, wie lange das anhält…

AddWash: Die Tür mit Extra-Klappe

Das Besondere an der Samsung Waschmaschine, die von mir getestet wurde, ist ja das sogenannte „AddWash". In der Waschmaschinentür ist eine Extra-Klappe eingebaut, durch die man „vergessene" oder auf der Treppe „verlorene" Wäsche noch nachträglich in die Trommel geben kann. Das hört sich im ersten Moment komisch an, aber man kann diese Funktion wirklich öfter gebrauchen, als man denkt. Es funktioniert auch problemlos, wenn man bestimmte Einschränkungen beachtet. Natürlich geht's nicht bis zum Programmschluss – es macht ja auch keinen Sinn, ein verschmutztes T-Shirt während des abschließenden Schleudergangs hinzuzufügen. Außerdem ist das nachträgliche Befüllen bei hohem Wasserstand nicht möglich und bei Temperaturen von über 50°C – ok – hier möchte man sich natürlich vor Schadensersatzklagen in Millionenhöhe aus den USA schützen. Muss ich hier erwähnen, dass das Befüllen der Maschine (egal, ob vor oder während des Waschvorgangs) mit Haustieren auch zu unterlassen ist?  

Jetzt wird gewaschen!

Die Bedienung ist sowohl mit der App, als auch an der Maschine selbst sehr einfach und intuitiv. Es gibt ausreichend, ja fast schon zu viele Programmmöglichkeiten und entsprechende Optionen. Angeblich kann man auch die Startzeit vorprogrammieren – das habe ich noch nicht gefunden. Werde mich aber nochmals auf die Suche machen, denn das ist dann doch hilfreich und wünschenswert. 

Bei den ersten Wäschen war ich über die Dauer des Waschvorgangs etwas enttäuscht. 2:42 Stunden für eine 40°C Wäsche mit einem Spülvorgang fand ich dann doch lange und ich hörte regelrecht meinen Stromzähler durchdrehen. Je mehr Spülvorgänge, desto länger dauert die Wäsche dann natürlich auch. Die Sorge ist aber relativ unbegründet, denn die Energieeinstufung der Maschine ist ja auch entsprechend gut.

Aus diesem Grunde versuchte ich auch einmal den Schnellwaschgang. Bis zu 5Kg Wäsche in unter einer Stunde – genau gesagt in 59 Minuten. Es heißt zwar für „leicht verschmutzte" Wäsche, aber bei mir wurde mit diesem Programm einfach alles super sauber – dafür einen dicken Pluspunkt.


Die Wäsche kommt bei 1.400 Umdrehungen auch trockener aus der Maschine als bei meiner vorherigen eines Marktbegleiters. Außerdem fühlt sich die Wäsche weicher an und duftet mehr als mit meiner „alten". Vom Design her gefällt mir die Maschine wirklich gut.

Zwischendrin mal wieder ein kleiner Minuspunkt. Wer kennt es nicht, dass einzelne Socken einfach so verschwinden. Normalerweise werden dann die Kinder dafür verantwortlich gemacht – aber im Falle der Samsung sind die Kids wirklich frei von jeglicher Schuld. Bei fast jedem Waschgang, in dem Socken mitgewaschen wurden, „verschwanden" einzelne Socken. Der Spalt zwischen Trommel und Gehäuse, der mit weichen Gummilippen versehen ist, ist anscheinend zu groß oder zu nachgiebig – er „verschluckt" Socken regelrecht in Serie. Anscheinend versinken die Socken bereits zu Beginn des Waschvorgangs, so dass diese am Ende des Schleudervorgangs leider nur durchnässt und noch immer schmutzig herausgeholt werden können.

Nach diesem ärgerlichen Punkt gibt es aber auch noch weitere positive Dinge zu erwähnen: Die Maschine ist meiner Meinung nach leise und könnte auch im Wohnraum (Küche oder Bad) stehen. Auch die Vibrationen beim Schleudergang sind sehr gering – hierfür ein Extralob.

Mein Fazit:

Die WW8TK6404QW/EG von Samsung ist ein rundum gelungenes Stück Technik, das begeistert. Die aufgeführten Pluspunkte wie z.B. „AddWash", Fernsteuerung per APP, Waschergebnis usw. wiegen auf jeden Fall mehr als die kleinen Minuspunkte „Socken".