The Walking Dead: Spin-Off für Maggie

​Es scheint so, als hätte "The Walking Dead" doch Schwierigkeiten, seine wichtigen Figuren einfach gehen zu lassen. Immerhin wurde schon zu Beginn der 9. Staffel angekündigt, dass Andrew Lincoln alias Rick Grimes die Serie endgültig verlassen wird. 

Das geschah auch in einem dramatischen Moment - nur um dann zu enthüllen, dass Rick Grimes seine eigene Film-Trilogie erhalten wird. Diese wird dann endlich zeigen, wie die Zombie-Apokalypse in anderen Teilen der Welt abgelaufen ist.

In der gleichen Folge, in der wir Rick Grimes verabschiedeten, sahen wir auch Lauren Cohan das letzte Mal in ihrer Rolle als Maggie Rhee. Dachten wir zumindest. Nun verrät sie gegenüber The Hollywood Reporter, dass AMC an einem Spin-Off arbeitet, das erklärt, warum sie Hilltop verlassen hat.


Es gab schon einige Gespräche, doch alles ist noch unklar in der Anfangsphase. Ich, genauso wie alle anderen, wir werden sehen müssen, was passiert. 

Lauren Cohan gegenüber THR





Diese Neuigkeiten kommen überraschend, immerhin gab es Gerüchte, dass sich die Schauspielerin mit dem Sender AMC zerstritten hatte - der Grund: das schlechte Gehalt im Vergleich zu ihren männlichen Schauspielkollegen. Danach verließ sie die Serie und unterschrieb den Vertrag für die Comedy-Serie "Whiskey Cavalier". Nun verrät sie jedoch, dass es bei der Trennung mit dem Sender kein böses Blut gab.

Zunächst hieß es noch, dass Maggie wohl in Staffel 10 wieder zurückkehren würde, aber nun wird es wahrscheinlich eine Serie geben, die zeigt, wie sie woanders eine neue Community aufbaut. Fans spekulieren, dass es sich dabei um "Commonwealth" handeln könnte, eine riesige Gemeinschaft mit 50,000 Überlebenden aus den Comics. 

Noch ist dieses Spin-Off anscheinend nicht in trockenen Tüchern, wie die Filme um Rick Grimes, doch es scheint so, als hätte der Sender ein großes Interesse daran, Maggie zurückzubringen.


Ich glaube gar nicht, dass es schlecht war. Es war so, ich hab diese Serie für eine lange Zeit gemacht. Es war eine lange Zeit, um eine Figur zu spielen und manchmal wirst du einfach still und hörst auf deine innere Stimme und es ist Zeit für Multitasking.

Lauren Cohan gegenüber THR