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Bild: Universal Pictures

Neue Serie angekündigt

Kamp Koral: SpongeBob besucht "cooles" Ferienlager

Der kleine, gelbe Schwamm blickt auf eine schillernde Erfolgsgeschichte zurück. Kein Wunder, dass der Sender Nickelodeon die Lösung für alle Probleme beim quallenfischenden Burgerbrater sieht. Erst vor wenigen Monaten verstarb mit Stephen Hillenburg der Erfinder des Schwamms, der 1999 erstmals an den Start ging. Jetzt will sich der Kids-Sender mit Spin-Offs und anderen Projekten aus der Krise retten.

Update zum Artikel vom 19. Februar:

Endlich gibt es handfeste Details zur Zukunft unseres Lieblingsschwamms! Wie diverse Quellen berichten, wird der erste Ableger zum SpongeBob-Universum nun offiziell den schlichten Titel „Kamp Koral" tragen. Die ersten 13 Folgen der neuen Serie sollen als Prequel funktionieren und die Vorgeschichte des gelben Schwammkopfs und seiner Freunde erzählen. Dabei besucht ein 10-jähriger Sponge das hiesige Sommerferienlager, in dem er nicht nur neue Freunde fürs Leben findet, sondern auch alles lernt, was man als waschechter Schwamm in Bikini Bottom so wissen muss - inklusive Quallenfischen, Feuerlagerlied und Anti-Seerhinozeros-Unterhosen, versteht sich ja von selbst.

Ähnlich wie es auch andere Serien von Nickelodeon und Co. inzwischen handhaben, wird „Kamp Koral" allerdings zu einhundert Prozent animiert sein und nicht mehr auf die beliebte handgezeichnete und lediglich nachanimierte Cartoon-Optik setzen. Verantwortlich zeichnen Marc Ceccarelli und Vincent Wallere, die seit Jahren zum Kreativteam hinter „SpongeBob Schwammkopf" gehören und der neuen Serie somit den nötigen Charme verpassen werden. Wann das Spin-Off an den Start geht, ist derzeit aber noch nicht bekannt - die Produktion der 13 Einstiegsfolgen soll aber noch im Juni beginnen.


​Einigen aktuellen Informationen zufolge plant Nickelodeon mit Nachdruck sein Fernsehprogramm der Zukunft. Derzeit hat der Sender mit schwächelnden Einschaltquoten zu kämpfen, die den Fortbestand des Unternehmens direkt betreffen könnten. In einem Interview mit Variety hat Nickelodeon-Chef Brian Robbins nun verlauten lassen, dass auch SpongeBob Schwammkopf zu den Heilsbringern des Senders zählen soll.

Junge Zuschauer würden immer weniger Zeit mit dem traditionellen Fernsehprogramm verbringen, stattdessen zusehends auf YouTube und Co. umschwenken wollen. Doch Brian Robbins wolle sich nicht aufgeben und sieht große Chancen, den kultigen Kids-Sender am Laufen zu halten. Hierfür müsse man neue Wege und vor allem ins Risiko gehen. Neben der bereits bestätigen und angeteasten „Paddington"-Serie zählen dazu auch und vor allem auf Spin-Offs zum „SpongeBob"-Fundus setzen.

Traditionelles Fernsehen bekommt immer mehr Gegenwind - und das Kinderfernsehen ist davon besonders stark betroffen.

Brian Robbins via Variety

Genaueres ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, lediglich dass eines oder mehrere Projekte zum gelben Schwamm unseres Vertrauens geplant sind.

Doch damit ist noch lange nicht Schluss: „LEGO City" soll als Animationsserie umgesetzt werden, die aufgeweckte Entdeckerin „Dora" einen Realfilm bekommen und Wrestling-Ikone John Cena als Host einer vor allem in den USA extrem beliebten Game-Show auftreten.