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Bildquelle: Getty Images/Quinke Networks

Trüberbrook gewinnt Deutschen Computerspielpreis

Beim diesjährigen Deutschen Computerspielpreis hatten die Adventure die Nase vorn. Mit "Trüberbrook" gewann ein solcher Titel nicht nur die Trophäe als "Bestes Deutsches Spiel", sondern wurde auch für die beste Inszenierung ausgezeichnet. Ebenso gehören das "Beste Deutsche Jugendspiel" (Unforeseen Incidents) und das "Beste Serious Game" (State of Mind) zu dieser Gattung.

Bei der Preisverleihungsgala, durch die diesmal TV-Moderatorin Ina Müller mit ihrer ganz speziellen Art führte, gab es zusätzliche Überraschungen: So ging der Publikumspreis an "Thronebreaker: The Witcher Tales" – einem leider bislang nur digital erhältlichen Rollenspiel im Witcher-Universum, bei dem mit Sammelkarten gekämpft wird. Zudem ließ sich die Jury diesmal von gewalttätigen Szenen nicht abschrecken und prämierte im internationalen Segment sowohl "God of War" als auch "Red Dead Redemption 2". Und mit "Tower Tag" wurde ein Titel für das "Beste Gamedesign" ausgezeichnet, der sich nur in speziellen Virtual Reality-Spielhallen erleben lässt. Den "Sonderpreis der Jury" sicherte das derzeit wieder in Berlin stattfindende Gamesfestival "A MAZE".

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verkündete zudem den Start der Computerspielförderung der Bundesrepublik Deutschland, für die insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. In einer Pilotphase sollen diesen erst einmal kleineren Projekten zu gute kommen, die bis zu 200.000 Euro Zuschüsse erhalten. Größere Beträge werden "nach dem Abschluss der EU-Notifizierung in einigen Monaten" vergeben.

Bestes Deutsches Spiel
(Preisgeld: 110.000 Euro)

Trüberbrook
Entwickler: Bildundtonfabrik
System: PS4 / Xbox One / Switch / PC

Bestes Internationales Spiel
(undotiert)

God of War
Entwickler: Sony
System: PS4 

Bestes Kinderspiel
(Preisgeld: 75.000 Euro)

Laika – Die Spur des Goldenen Knochens
Entwickler: Mad About Pandas
(für Schulunterricht konzipiert) 

Bestes Jugendspiel
(Preisgeld: 75.000 Euro)

Unforeseen Incidents
Entwickler: Backwoods Entertainment
System: PC / Mac 

Bestes Serious Game
(Preisgeld: 40.000 Euro)

State of Mind
Entwickler: Daedalic
System: PS4 / Xbox One / Switch / PC / Mac 

Bestes Mobiles Game
(Preisgeld: 40.000 Euro)

see/saw
Entwickler: kamibox
System: Smartphone/Tablet

Bestes Gamedesign
(Preisgeld: 40.000 Euro)

Tower Tag
Entwickler: VR-Nerds
System: VR-Spielhalle

Beste Inszenierung
(Preisgeld: 40.000 Euro)

Trüberbrook
Entwickler: Bildundtonfabrik
System: PS4 / Xbox One / Switch / PC 

Beste internationale Spielewelt

Red Dead Redemption 2
Entwickler: Rockstar Games
System: PS4 / Xbox One 

Bestes internationales Multiplayerspiel

Super Smash. Bros. Ultimate
Entwickler: Nintendo
System: Switch 

Publikumspreis

Thronebreaker: The Witcher Tales
Entwickler: CD Project Red
System: PS4 / Xbox One / PC 

Sonderpreis der Jury

A MAZE.
International Games and Playful Media Festival

Nachwuchspreis – Konzept
(Preisgeld: 35.000 Euro, 2. Plätze: 15.000 Euro)

1. Platz: Elizabeth (Alexander Sartig, Jesco von Puttkamer, Jonathan Kees, Julian Wotjak, Julietta Hofmann, Tobias Hermann - HTW Berlin)

2. Platz: AnotherWhere (Benjamin Feder, Dyako Mahmoudi, Laura Reinhardt, Morten Newe - HTW Berlin)

2. Platz: Sonority (Madeline Reinaldo Mendoza, Willi Schorrig, Elisa Schorrig - HdM Stuttgart)

Nachwuchspreis – Prototyp
(Preisgeld: 35.000 Euro, 2. Plätze: 15.000 Euro)

1. Platz: A Juggler's Tale (Steffen Oberle, Enzio Probst, Dominik Schön, Sven Bergmann und weitere - Filmakademie Baden-Württemberg)

2. Platz: Meander Book (Marlene Käseberg - HTW Berlin)

2. Platz: Orbital Bullet (Yves Masullo, Robin Mächtel, Corinna Benz - SRH Hochschule Heidelberg)