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In den imposanten Schlachten dürfen die Helden ihr Können demonstrieren.

Total War: Three Kingdoms

​Fans der "Dynasty Warriors"-Reihe kennen sich bestens in der Epoche aus, die Spieler im neuesten "Total War"-Teil besuchen. Als Anführer einer von zwölf Fraktionen muss man sich hier strategisch die Vorherrschaft über das antike China sichern.

In der mittlerweile mythologisierten Zeit der drei Königreiche entstand dort ein Machtvakuum, das viele Seiten für ihre eigenen Zwecke ausnutzten. Was damals genau passierte, wird je nach Quelle etwas anders dargestellt: Die offizielle Aufzeichnung "Chroniken der Drei Reiche" schildert recht nüchtern die verschiedenen Auseinandersetzungen, der in Asien fast jedem bekannte Roman "Die Geschichte der Drei Reiche" erhebt die Protagonisten dagegen zu teils übermächtigen Helden und Bösewichten. "Total War: Three Kingdoms" bietet deshalb gleich zwei Modi, bei denen die wichtigen Helden in den Echtzeitschlachten entweder richtige Kampfmaschinen sind oder eher als "normale" Generäle dienen. 

Nicht alles wird in dem Spiel via Gewalt gelöst, auch wenn diese immer wieder ein probates Mittel darstellt, um neue Provinzen zu erobern oder feindliche Streitkräfte abzuwehren. Durch ein umfangreiches Diplomatiesystem kann man sich beispielsweise je nach Geschick mit anderen Fraktionen verbünden oder interessante Handel abschließen. Für ganz Hinterhältige gibt es zudem noch die Option, die eigenen Generäle als Spione ins Feindesland zu senden, wo sie mit Glück auch schon mal Thronerbe werden. 

Aufgrund des komplexen Beziehungsgeflechts zwischen Herrschern und Generälen sowie vielen kleinen zufälligen Ereignissen ähnelt kaum eine Partie der anderen, weshalb man als Spieler immer vor Überraschungen gefeit sein sollte – schließlich kann sich hier selbst der engste Freund als Verräter entpuppen.