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Klage gegen "Red Dead Redemption 2"

Die meisten Spiele von Rockstar Games hatten schon einmal mit juristischen Problemen zu kämpfen. Nun trifft es auch "Red Dead Redemption 2" – allerdings aus einem eher lächerlichen Grund. Eine in dem Westerntitel vorkommende Detektei sieht nämlich ihre Rechte verletzt.

In zahlreichen Missionen müssen die Spieler in "Red Dead Redemption 2" gegen die Mitarbeiter der Pinkerton National Detective Agency antreten. Die echte Agentur, die noch heute als Teil des schwedischen Konzern Securitas AB weiter besteht, möchte wegen der Verwendung des Namens nun entweder eine Einmalzahlung sehen oder an den Einnahmen des Spiels beteiligt werden. Letzteres wäre recht einträglich, da schon zwei Wochen nach Veröffentlichung über 17 Millionen Kopien von "Red Dead Redemption 2" verkauft wurden.

Rockstars Mutterfirma Take-Two erwidert, dass es sich lediglich um die historische Pinkerton National Detective Agency und ihre Agenten handle, die damals eine berüchtigte Rolle bei der Strafverfolgung spielten. Deshalb sei die Verwendung des Namens nach den geltenden Gesetzen auch ohne Erlaubnis möglich. 

Da sie ihre Zeit stark geprägten hätten, wären die Pinkerton-Agenten zudem in vielen Werken zu finden, die sich mit dieser Periode beschäftigen, so unter anderem in Filmen wie "The Long Riders", der TV-Serie "Deadwood", dem Elton John-Song "Ballad of a Well-Known Gun" oder Büchern wie der "The Pinkerton Detective Series".

Das Open-World-Abenteuer "Red Dead Redemption 2" ist für Playstation 4 und Xbox One erhältlich.