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Rage 2

Für den zweiten Teil seines Shooters "Rage" hat sich id Software soviel Zeit gelassen, dass die Vegetation langsam in die dortigen Brachlande zurückkehrt. Dennoch bleiben sie ein recht gefährlicher Ort – vor allem für Ranger Walker, der oder die sich mit der derzeit mächtigsten Fraktion der Region anlegt.

Der wahlweise männliche oder weibliche Held weiß dabei nicht nur mit allerlei Waffen perfekt umzugehen, sondern hat zusätzlich Nanotriten in seinem Arsenal. Diese kleinen Helfer bauen schon einmal undurchdringbare Barrieren auf, sorgen für Landungen im Superhelden-Stil oder zerschmettern gegnerische Rüstungen. Ihre insgesamt elf Fähigkeiten lassen sich für bessere Effekte sogar noch kombinieren und mit Skillpunkten weiter stärken.

So ausgestattet, darf man sich in einer von den "Just Cause"- und "Mad Max"-Entwicklern Avalanche Software designten frei begehbaren Spielwelt austoben, in der man sich beispielsweise alle herumstehenden Fahrzeuge für eine Erkundungsfahrt schnappen darf. Walker hat aber auch sein eigenes aufrüstbares Gefährt, das er unter anderem in Rennevents und Verfolgungsjagden verwendet.


Die Hintergrundstory des Spiels ist eher Mittel zum Zweck, viel mehr als einen simplen Gut- gegen Böse-Plot braucht man hier nicht zu erwarten. Während der Missionen und der Dialoge mit den Einwohnern blitzt dafür immer wieder viel schwarzer Humor durch. Allein die Verbrechen, wegen denen man auf Kopfgeldjagd geschickt wird, sind teilweise herrlich absurd.