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Screenshot: Destiny 2

Neues Schicksal: "Destiny"-Reihe künftig nicht mehr bei Activision

In einem überraschenden Schritt kündigte "Destiny"-Entwickler Bungie das Ende der Zusammenarbeit mit Activision an. Bungie will sich alle Rechte an dem Franchise sichern und künftige Titel der Reihe in Eigenregie veröffentlichen. In einer Übergangszeit wollen Bungie und Activision allerdings eng zusammenarbeiten, damit Millionen "Destiny"- und "Destiny 2"-Spielern weiter die gewohnte Spielerfahrung geboten wird.

Die bisher geplanten Inhalte für "Destiny 2" sollen alle noch erscheinen, zudem verspricht Bungie überraschende und aufregende neue Ankündigungen. PC-Spieler, die für das volle Erlebnis auf eine BattleNet-Verbindung angewiesen sind, müssen sich keine Sorgen machen: Alles wird nach jetzigem Stand  ganz normal weiterlaufen.

Die "Destiny"-Reihe besteht derzeit aus zwei Online-Shootern, in denen die Reste der Menschheit auf verschiedenen Himmelskörpern gegen feindselige Außerirdische antreten müssen.

Mit diversen Klassen, freier Weltenerkundung, diversen Ausrüstungsgegenständen, Storymissionen und sammelbaren Erfahrungspunkten finden sich hier auch viele Elemente eines klassischen Online-Rollenspiels wieder. In den PvE-Gebieten kann es hilfreich oder sogar notwendig sein, mit anderen Spielern ein Team zu bilden. Diverse PvP-Modi laden dagegen zum Kampf gegeneinander ein.

Bungie begab sich im April 2010 unter die Fittiche von Activision, um mit "Destiny" den Grundstein für die neue Reihe zu legen. Das Unternehmen wollte sich zu diesem Zeitpunkt an etwas anderem versuchen, nachdem es unter anderem die ersten drei "Halo" für Microsoft produzierte. Deshalb löste es bereits 2007 die meisten seiner Bindungen zu Microsoft, das allerdings immer noch eine Minderheitsbeteiligung an dem Entwicklungsstudio hält. Zudem blieben die Rechte an "Halo" bei Microsoft.