Gegen manche Entwicklungen sind selbst die "Overwatch"-Helden machtlos (Screenshot: Overwatch)

Massenentlassungen bei Activision

Aufgrund der Veränderungen im Unternehmen soll Activision Blizzard eine Umstrukturierung planen. Dabei könnten mehrere hundert Jobs wegfallen, wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg unter Berufung auf mit der Thematik vertraute Quellen berichtet.

Die Veränderungen zielen dabei wohl darauf ab, wichtige Funktionen zu zentralisieren und die Gewinne wieder zu steigern. Activision Blizzard kämpft derzeit an vielen Fronten mit Problemen. So agiert "Destiny"-Entwickler Bungie inzwischen eigenständig, was den jährlichen Umsatz um bis zu 400 Millionen Dollar schmälern könnte.


Einige von Blizzards Vorzeigetiteln, der Taktikshooter "Overwatch" und das Kartenstrategiespiel "Hearthstone", leiden zudem unter Spielerschwund. Und wichtige Köpfe wie Blizzard-Mitgründer Mike Morhaime oder die Sledgehammer Games-Gründer haben den Konzern ebenso verlassen wie diverse Mitglieder der Führungsriege. 

Bislang ist unbekannt, welche der 9.800 Mitarbeiter (Stand Ende 2017) nun ihren Job verlieren. Wenn Bloomberg recht hat, erfahren wir dies aber bereits am morgigen Dienstag.  

Update 13.02.2019: Activision Blizzard entlässt acht Prozent seiner Belegschaft. Dabei sollen laut von Kotaku zitierten Quellen sowohl die Publishing-Division als auch Blizzard, King und einige Entwicklungsstudios wie High Moon betroffen sein. Bei Blizzard wird wohl primär bei der Publishing-Abteilung und dem eSport-Bereich gespart. 

Wie Blizzard-Präsident J. Allen Brack in einer Kotaku vorliegenden Mitteilung an die Mitarbeiter schreibt, sei der Schritt notwendig, da bestimmte Bereiche so stark gewachsen sind, dass sie nicht mehr zum derzeitigen Veröffentlichungsplan des Unternehmens passen. Im Gegenzug sollen die Entwicklungsteams weiter gestärkt werden.