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Auch mutierte Bisons lassen sich jagen.

Far Cry: New Dawn

​Innerhalb von 17 Jahren hat sich die Landschaft von Hope County, Montana drastisch verändert. Dies sollte Kenner von "Far Cry 5" kaum verwundern: Das als direkter Nachfolger konzipierte "Far Cry: New Dawn" spielt nach einer nuklearen Apokalypse. Dennoch gibt es dort nicht nur verwüstete Landstriche zu sehen – einige Regionen sind sogar regelrecht aufgeblüht.

Die stark dezimierte Bevölkerung und das entstandene Chaos haben allerdings die sogenannten Highwaymen genutzt, um ganze Gegenden unter ihre Kontrolle zu bringen, die dortigen Einwohner zu terrorisieren und wichtige Ressourcen auszubeuten. So ist in dieser Welt beispielsweise Treibstoff ein heiß begehrtes Gut.

An den verschiedenen Materialien zeigt sich auch der individualisierbare Spielercharakter interessiert, der vor Ort für Recht und Ordnung sorgen möchte. Schließlich ist es nur damit möglich, neue Ausrüstungsgegenstände sowie Waffen herzustellen und die als Ausgangsbasis dienende Siedlung Prosperity weiter auszubauen. Wer den zugehörigen Helikopter wieder abflugbereit macht, darf sogar zu Expeditionen in andere Landesteile wie die Sümpfe von Louisiana, die Wüste von Arizona oder die US-Westküste aufbrechen.

Bei den Missionen können Spieler wieder auf willige Helfer zählen, darunter eine schießwütige Großmutter, die Tochter eines alten Bekannten, ein Hund und ein angriffslustiges Wildschwein. Zudem kehrt der Coop-Modus zurück, so dass auch ein weiterer Spieler unterstützend eingreifen darf.


Die Gegner

"Far Cry: New Dawn" setzt auf zwei weibliche Kontrahenten, die ihren männlichen Gegenstücken aus den älteren Teilen in nichts nachstehen. Die Zwillingsschwestern Mickey und Lou führen die sogenannten Highwaymen an. Diese in den ganzen ehemaligen USA aktive Banditen-Organisation wurde einst von ihrem Vater gegründet, dessen Position die Töchter nicht wirklich friedlich geerbt haben. Mickey agiert dabei als Gehirn der Operation, Lou vertraut dagegen eher auf Muskelmasse. 

Aufgrund der brutalen und effizienten Vorgehensweise der Geschwister wenden sich die restlichen Bewohner sogar hilfesuchend an ein altbekanntes Übel: Sektenführer Joseph Seed hat die Apokalypse überlebt. 

Neben menschlichen Kontrahenten sorgen auch mutierte Tiere für zusätzliche Gefahren. Alle Gegner haben nun eine (abstellbare) Lebensenergieanzeige, so dass sich die Wirkung von Treffern besser abschätzen lässt. Zudem besitzen sie unterschiedliche Schwierigkeitsgrade: Je höher das Level des Feindes ist, desto besser sollte der Spieler gerüstet sein.


Die Waffen

Das Waffenarsenal ist zwar anfangs etwas eingerostet, aber auch gewohnt vielfältig. Spieler dürfen hier Fäuste oder Baseballschläger schwingen, mit Pistolen, Maschinengewehren, Shotguns oder Scharfschützengewehren schießen, Raketen- und Flammenwerfer zücken oder im Bogen präparierte Pfeile einspannen. Minen, Molotowcocktails und C4 bereiten explosive Überraschungen. Erstmals müssen sich Feinde zudem auch fliegenden rotierenden Sägeblättern stellen. Die Waffen lassen sich auf neue Versionen aufwerten, um noch tödlicher zu wirken.