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Unklar ist, was der Abgang für "Cyberpunkt 2077" bedeutet.

"Cyberpunk 2077"-Kreativchef nun bei Blizzard?

Manchmal können die Profile bestimmter Personen in Netzwerken wie LinkedIn überraschen. Wie ein Mitglied des Resetera-Forums herausfand, scheint der kreative Kopf hinter dem kommenden Mega-Rollenspiel "Cyberpunk 2077" bei einem neuen Arbeitgeber angeheuert zu haben. Und dies ausgerechnet bei einem, der in letzter Zeit eher mit Abgängen Schlagzeilen machte – Blizzard hat mit Sebastian Stepien wohl einen neuen und anscheinend fähigen Creative Director.

Denn Stepien war nicht nur an "Cyberpunk 2077" beteiligt, sondern schrieb unter anderem an den Storys und Dialogen der gesamten "Witcher"-Reihe mit. Und dies anscheinend so erfolgreich, dass sein nun ehemaliger Arbeitgeber CD Projekt Red ihn im Februar 2013 zum Creative Director von "Cyberpunk 2077" und im Juli 2016 zusätzlich zum Narrative and Setting Director beförderte. 

Was genau Stepien bei Blizzard tun wird, ist derzeit noch unklar. Vieles deutet allerdings drauf hin, dass er sich um ein noch unangekündigtes Projekt im "Diablo"-Universum kümmert, für das Blizzard derzeit verstärkt Personal sucht. Dies ist nicht das Mobile-Game, das bei Fans auf der letzten Blizzcon für lange Gesichter sorgte. Allerdings kann man zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sagen, ob tatsächlich ein "Diablo 4" kommt.

Zudem bleibt abzuwarten, ob und welche Auswirkungen der Abgang auf das Sci-Fi-Rollenspiel "Cyberpunk 2077" haben wird. Dass ein Creative Director sein Projekt (und zumal ein solch ambitioniertes) mitten in der Entwicklung im Stich lässt, ist eigentlich eher ungewöhnlich. Aber wer würde nicht mal gern an einem "Diablo" mitarbeiten?