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A Plague Tale: Innocence

In diesem anscheinend durchaus von "The Last of Us" inspirierten Spiel muss sich ein Geschwisterpaar Mitte des 14. Jahrhunderts durch das pest- und rattenverseuchte Frankreich schlagen. 

Die noch recht junge Adlige Amicia wird eines Tages mit den Schrecken der Welt konfrontiert, als ihr geliebter Hund unter mysteriösen Umständen stirbt und die Inquisition vor der Haustür steht. Diese nicht gerade zimperlichen Helfer der Kirche suchen dort aus unbekannten Gründen nach Amicias kränklichen kleinen Bruder Hugo, den seine Mutter zuvor mit allen Mitteln heilen wollte.

Da sich die Inquisitoren​ nicht lange mit reden aufhalten und lieber die Waffen zücken, befinden sich Amicia und Hugo bald auf der Flucht. In Schleichabschnitten müssen sie dabei ihren Verfolgern entkommen und immer stärker zusammenarbeiten. Denn Hugo kommt als kleines Kind beispielsweise noch problemlos durch enge Passagen und öffnet so teils sonst versperrte Wege. Amicia weiß dagegen mit ihrer Schleuder umzugehen, die durch Verbesserungen im Spielverlauf immer gefährlicher wird.  

Die zunehmende emotionale Bindung der beiden Hauptfiguren motiviert dabei besonders – auch weil die wahlweise deutschen oder englischen Sprecher sehr gute Arbeit leisten. Grafisch wird die mittelalterliche Stimmung sowieso bestens eingefangen.

Kampfoptionen

Sowohl Amicia als auch Hugo sind ganz normale Menschen, weshalb sie schnell das Zeitliche segnen. Angriffe aus dem Hinterhalt sind deshalb meist Amicias einzige Option: Die auch zur Ablenkung verwendbaren Steine werden in ihrer Schleuder zu tödlichen Geschossen – zumindest, wenn sie den Kopf der Gegner trifft. Mit speziellen Gegenständen, die zuvor mit den richtigen Materialien an Werkbänken angefertigt werden müssen, zwingt sie Feinde zum Ablegen ihrer schützenden Helme oder spendiert ein kurzes Nickerchen. Zudem lernt Amicia, die gefährlichen Rattenschwärme zu ihrem Vorteil einzusetzen.