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Werk ohne Autor

​"Werk ohne Autor" ist ein historisches Drama und gleichzeitig ein packender psychologischer Thriller. Er erzählt die Geschichte eines aufstrebenden Künstlers nach dem Zweiten Weltkrieg. 

​Schon in seiner Jugend entwickelt Kurt Barnert (Tom Schilling) sein großes Interesse an der Kunst. 1937 nimmt seine Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl) ihn mit in eine Kunstausstellung in Dresden. 

Doch einige Zeit später muss er mitansehen, wie sie wegen Schizophrenie in eine Frauenklinik gebracht wird, wo sie unter der Leitung von SS-Obersturmbannführer Carl Seeband ermordet wird. 

Auch Jahre später ist Kurt von seinen Erlebnissen im Krieg traumatisiert. Erst als er als Kunststudent auf Ellie trifft und sich Hals über Kopf in sie verliebt, gelingt es ihm, Bilder zu schaffen, die sein eigenes Schicksal widerspiegeln. 

Als sich jedoch herausstellt, dass Ellie die Tochter von Seeband ist, verschärft sich der Konflikt zwischen Kurt und seinem Schwiegervater drastisch.

​"Werk ohne Autor" ist der dritte Spielfilm von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. Davor drehte er "Das Leben der Anderen" und "The Tourist" mit Johnny Depp.

Schon sein erster deutscher Film wurde mit Auszeichnung überhäuft und auch "Werk ohne Autor" wurde für zwei Oscars nominiert. Wie schon "Das Leben der Anderen" behandelt der Film die deutsche Geschichte und basiert auf wahren Begebenheiten. 

Henckel von Donnersmarck ließ sich dabei von der Lebensgeschichte des Künstlers Gerhard Richter inspirieren, dessen Tante dasselbe Schicksal ereilte und dessen Ehefrau ebenfalls mit einem verantwortlichen SS-Obersturmbannführer verwandt war.