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Bild: Warner Home Video

"Spawn"-Reboot lässt auf sich warten

​Bereits 1997 erkannte man das Potenzial, das Todd McFarlanes Antiheld „Spawn" fürs Kino mitbringt, doch wirklich überzeugend fiel die Adaption damals eher nicht aus. Trotzdem gilt der Streifen als Kultfilm. Gerade in Zeiten, in denen R-Rated-Filme wie „Deadpool" oder „Logan" auch auf der großen Leinwand mit starken Zahlen überzeugen können, würde die Neufassung des beliebten Comicstoffes einfach perfekt passen. Trotz etlicher Hinweise, die McFarlane im Laufe der letzten Monate vereinzelt durchsickern ließ, scheint das „Spawn"-Reboot nun aber in immer weitere Ferne zu rücken.

Wie ComicBook.com im Zuge eines Interviews mit dem Autoren in Erfahrung bringen konnte, scheint die Neuauflage von „Spawn" inmitten des Drehbuchprozesses festzuhängen. Im Gegensatz zur ersten Filmversion von '97 ist Todd McFarlane diesmal selbst involviert, hat sich eigentlich auch einen relativ geradlinigen Plan zurechtgelegt. Demnach sei alles ideal vorbereitet, einzig die Einigung auf ein einzelnes Skript stehe noch aus - und die scheint sich deutlich schwieriger zu gestalten als gedacht. So richtig problematisch werde es spätestens dann, wenn Geldgeber oder Produzentenstab zu arge Änderungen von McFarlane verlangen würden. Dann hätte der Comic- und Drehbuchautor nämlich anscheinend kein Problem damit, einfach alles hinzuschmeißen. Hoffen wir also mal, dass man sich alsbald einigen kann.

Das Geld liegt bereit und wartet nur darauf, ausgegeben zu werden. Jetzt müssen wir uns irgendwie auf ein Skript einigen, was definitiv alles andere als leicht sein wird.

Todd McFarlane via ComicBook.com

Für die Produktion des Films konnte Todd McFarlane schon vor einiger Zeit Jason Blum und seine Blumhouse Productions gewinnen, die auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Da McFarlane seinen neuen „Spawn" ohnehin eher im Horror- als im Superheldengenre sieht, passt das also ideal. Schauspielerisch steht noch nichts fest - ohne Bestätigung, dass der Film auch definitiv gedreht wird, ist das im Prinzip unmöglich - dennoch hat McFarlane auch hier klare Vorstellungen. Wenn es nach ihm ginge, würde er vor allem auf Jamie Foxx und Jeremy Renner in den Hauptrollen setzen.