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Foto: Fox

Queen verdiente mit "Bohemian Rhapsody" noch keinen Cent!

​Mittlerweile hat wohl jeder mitbekommen, was für ein gigantischer Hit das Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" war. Der Film spielte weltweit über 900 Millionen US-Dollar ein und wurde zum viert erfolgreichsten Film aller Zeiten für Fox. 

Der Film war erfolgreicher als es sich selbst die kreativen Köpfe dahinter vorstellen konnte, also ist es wohl leicht, sich vorzustellen, wie viel Geld alle Beteiligten damit machten. Richtig? 

Die Realität sieht wohl ein bisschen anders aus, denn nun meldete sich Leadgitarrist Brian May zu Wort.

Es ist unglaublich, es ist ein Milliarden-Dollar-Film. Ich musste letztens wirklich lachen. Denn in den Zeitungen steht, dass wir mit diesem Film reich werden. Wenn die nur wüssten. Wir haben erst vor kurzem die Buchführung gemacht und wir haben noch immer keinen Cent verdient. Wie erfolgreich muss ein Film sein, bis man Geld damit macht?

Brian May via We Got This Covered

​Diese Aussage sorgte für Überraschung, aber vor allem für Empörung, immerhin waren May als auch Queen jahrelang an der Entstehung des Films beteiligt. May und Drummer Roger Taylor waren sogar als Musik-Produzenten dabei, also sollte man wohl erwarten, dass sie zumindest ein kleines Stück des Kuchens bekommen sollten. Natürlich weiß man nicht, was genau in dem Vertrag mit der Band festgehalten wurden. Nach der Aussage Mays klingt es jedoch so, als wäre er über diese Entwicklung ebenso überrascht wie wir.