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​Marvel's Venom bekommt Fortsetzung

Venom war 2018 einer der Überraschungshits im vollgepackten Superheldengenre. Der Film, der gerade einmal 100 Millionen Dollar kostete, spielte weltweit stolze 856 Millionen Dollar ein – somit ist es also keine große Überraschung, dass Sony bereits eine Fortsetzung plant.

Kelly Marcel, der schon am Skript für den ersten Film arbeitete, wurde bereits engagiert, um einen weiteren Film rund um Schauspieler Tom Hardy und seinen Alien-Symbionten zu schreiben. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der neue Film bereits im Oktober 2020 erscheinen, denn dort hat sich Sony einen Platz für ein „unbetiteltes Marvel-Sequel" gesichert. Noch gibt es kein offizielles Statement von dem Studio zu der Fortsetzung, dem Skript oder dem Erscheinungsdatum.

Allerdings deuten einige Details darauf hin, dass Venom in Teil zwei auf seinen Erzrivalen treffen könnte: Carnage. 

Carnage heißt eigentlich Cletus Kasady und war in den Comics ein ehemaliger Zellengenosse von Eddie Brock. Er beging zahlreiche brutale Morde und wurde für geisteskrank erklärt. Als Venom, der Eddie verlassen hatte, eines Tages zurückkommt und ihm beim Ausbruch hilft, hinterlässt er eine Art Ableger. Dieser verschmilzt mit Cletus zu Carnage, einem Wesen ohne Gewissen, das blutrünstig mordet. 

In der Mid-Credit-Szene des ersten Films erscheint Schauspieler Woody Harrelson bereits als Carnage, was wohl als eindeutiger Hinweis auf sein Mitwirken im Sequel zu deuten ist. Venom selbst hatte seinen ersten Auftritt in den 80ern als Bösewicht in den Amazing Spider-Man Comics. Das erste Mal auf der Leinwand bekamen wir ihn in Spider-Man 3 zu sehen, wo Eddie Brock von Topher Grace gespielt wurde.

Trotz gemischten Kritiken konnte Venom mit 80 Millionen Dollar Einnahmen am ersten Wochenende in den USA einen Rekord aufstellen und auch in China wurde er zum erfolgreichsten Sony-Debüt aller Zeiten. 

Es zeigt sich also deutlich, dass sich Eddie und sein Symbiont zumindest bei den Fans größter Beliebtheit erfreuen. Ob das Sequel genauso erfolgreich wird, erfahren wir frühestens 2020.