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Bild: Warner Home Video

Fans wollen Zack Snyders "Justice League"-Cut!

​Eine persönliche Tragödie sorgte dafür, dass Regisseur Zack Snyder während der Dreharbeiten zum DC-Klassentreffen „Justice League" abdanken musste. Zwar wird der Visionär offiziell noch als Macher des Films gelistet, nach seiner Abkehr vom Set wurde seine Idee allerdings relativ deutlich auf links gedreht. Wahrscheinlich auch, weil das erste große Zusammentreffen von Batman, Superman, Wonder Woman, Flash und Cyborg deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, sind die Fans nahezu ungehalten in Bezug auf die Frage, was Snyder mit seiner ursprünglichen Version des Films vorhatte.

In den letzten Wochen sorgte der Regisseur von so Meisterwerken wie „300" und „Watchmen" für einige Spekulationen hinsichtlich der Möglichkeit, dass „Justice League" mit speziell überarbeiteter Schnittfassung re-released werden könnte. Etliche Eindrücke, Motive und Ideen, die letztlich keinen Platz in der finalen Version des Films bekommen hatten, veröffentlichte Snyder in diesem Zusammenhang via Social Media.

Generell hatte der Regisseur CBR.com nach die Idee, „Justice League" als umfangreiche Trilogie aufzuziehen, DC-Antagonist Darkseid als obersten Bösewicht einzusetzen und das Szenario insgesamt deutlich finsterer und epischer zu gestalten. Nachdem nun aber Steppenwolf das Fieslingsruder übernommen hat, dürften die Pläne hinsichtlich zweier weiterer Teile generell Geschichte sein - ein spezieller Director's Cut von Zack Snyder könnte die Wogen im DC Extended Universe allerdings merklich glätten. Ob dies in naher Zukunft umgesetzt wird, erscheint zum jetzigen Stand jedoch ungewiss.