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Bohemian Rhapsody

Oscar-Preisträger Rami Malek haucht der Queen-Legende Freddie Mercury neues Leben ein.

1970 schließt sich der Design-Student Farrokh Bulsara genannt Freddie (Rami Malek) der Newcomer-Band Smile an. Dank seiner begnadeten Stimme und des extravaganten Auftretens des jungen Künstlers wird er schnell zum Publikumsliebling. Um noch erfolgreicher sein zu können, muss allerdings dringend eine Namensänderung her. Und so wird aus Farrokh Bulsara kurzum Freddie Mercury, aus Smile wird Queen - die Geburtsstunde einer Legende.

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Probleme häufen sich und beginnen, den rasanten aufstieg einer der legendärsten Rockbands aller Zeiten zu überschatten.

​Nur die bloße Vorstellung allein, dass beinahe nicht Rami Malek, sondern Blödel-Comedian Sacha Baron Cohen den kultigen Queen-Frontmann gemimt hätte, ist schon verrückt. Spätestens seit seiner Auszeichnung als bester Hauptdarsteller ist nämlich klar, dass wahrscheinlich niemand in der Lage gewesen wäre, Freddie Mercury so authentisch und nahezu perfekt zu portraitieren wie Rami Malek.

Der US-Amerikaner mit ägyptischen Wurzeln hat es nämlich geschafft, dem gefeierten Künstler gerecht zu werden und ihm so ein filmisches Denkmal zu setzen.

So laut, bunt und extrovertiert musste ich vorher definitiv noch nie vor laufender Kamera sein.

Rami Malek via Variety

Um die Produktion so authentisch wie nur möglich aufzuziehen, hat das Team hinter „Bohemian Rhapsody" mit den verbliebenen Bandmitgliedern von Queen zusammengearbeitet. Besonders die Bühnenauftritte und Konzertszenen, speziell die bis ins kleinste Detail nachgestellte Live Aid-Sequenz, sollten nicht nur Freddie, sondern die gesamte Band so genau wie möglich abbilden. Malek selbst ließ rund um die Vermarktung des Films immer wieder durchblicken, wie nervenaufreibend Drehtage wie dieser doch waren, wenn Brian May und Roger Taylor mit am Set waren und ihm und den anderen Darstellern über die Schultern schauten.